Dream Theater 07.10.2007 - Düsseldorf, Phillipshalle und 08.10.2007 - Frankfurt, Jahrhunderthalle

John Petrucci - Foto: M.MarschWenn Dream Theater auf Tour sind heißt es hingehen, denn live ist die Band einfach großartig. Es ist für mich immer wieder ein Wunder wie sie aufwendige Stücke aus dem Studio dann live auf die Bühne zaubern.
Diesmal hatte ich das große Glück, dank dem deutschen Fanclub "The Mirror" beim Meet and Greet der Band dabei zu sein. Es fand vor dem Konzert statt und es war toll die Jungs einmal persönlich zu treffen. Nachdem jeder mit der Band fotografiert wurde, signierten sie bereitwillig die mitgebrachten Sachen. Zum Plaudern blieb wenig Zeit und das Umfeld war doch sehr steril, aber es ist schon toll wenn sich eine Band noch die Zeit für ihre Fans nimmt.
In Frankfurt hatte ich dann dank Target Concerts die Gelegenheit Fotos zu machen. Ein direkter Vergleich der beiden Konzerte fällt schwer, irgendwie waren sie schon anders. In Düsseldorf schienen mir mehr Besucher und irgendwie war es doch mehr das klassische Rockkonzert. Schon um 17 Uhr standen vor der Phillipshalle riesige Schlangen, fast alle im Fanshirt (es gab auch ein paar Rushshirts) und mit Bier bewaffnet. Die Security in DD erinnerte mich an die übelsten Zeiten des Bizarre Festivals, ein bisschen freundlicher kann man auch bei diesem Job sein, schließlich sind die Besucher die Kunden, für die sie eine Dienstleistung erbringen. Das war in Frankfurt anders, auch hier taten sie ihren Job und sammelten fleißig Kameras ein, waren dabei aber doch etwas netter. Auch den Sound empfand ich in Frankfurt wesentlich angenehmer, wobei es wohl Probleme mit dem Monitoring gab und der Gesang manchmal etwas unterging. Die beiden Hallen sind ja auch recht unterschiedlich und irgendwie zog die gediegenere Jahrhunderthalle auch ein gemischteres Publikum und mehr Pärchen an. Die Stimmung war an beiden Orten sehr gut, wobei die Band in Frankfurt ein wenig besser drauf war. Sogar der ansonsten so stille John Myung stattete Mike Portnoy einen Besuch hinter seinem Drumkit ab.
Symphony X starteten beide Shows mit einem 45 minütigen Set. Wer sie bisher nicht kannte, sollte sich die Alben anhören denn der Sound bei beiden Konzerten war einfach grauenhaft abgemischt. Wem tut man einen Gefallen wenn die Vorgruppe einen so miesen Sound hat? Nach ca. 20 Minuten Umbau fiel der Vorhang vor den Keyboards und Drums und das Intro Video "An Ant Odyssey" wurde eingespielt. Auf der Bühne viele Ameisen, die Ampel, Straßenlampe und Schild griffen schön das Cover des letzten Albums "Systematic Chaos" auf. Dann der Auftakt der Band "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss, gefolgt vom Kracher "Constant Motion" der in beiden Hallen die Fans sofort mitriss. Es ist schon schön, wenn man mehrere Konzerte besucht, das DT die Setlisten gerne umstellen. Während es in DD mit "Never Enough" und "Blind Faith" weiter ging, war in FFM "Panic Attack" und "Surrounded" zu hören. In DD gab es noch "Lines In The Sand" und "I Walk Beside You" in FFM dafür "Home", "Misunderstood" und "Take That Time", an beiden Orten dazwischen "The Dark Eternal Night" bevor der reguläre Set mit "In The Presence Of Enemies" zuende ging. Der Zugaben Medley der mit "Octavarium" endete war weitgehend gleich.
Jordan Rudess ist auch mobil geworden, mit seinem Wireless Keyboard "Zen Riffer" konnte er sich in der Mitte der Bühne Duelle mit John Petrucci liefern. Es waren wieder zwei tolle Konzerte und ich kann nur jedem empfehlen wo immer es geht Dream Theater live zu erleben.

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Fotos vom Konzert in Frankfurt und Meet and Greet in Düsseldorf
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